
Fast schon traditionell startet Jetalliance Racing beim 24-Stunden-Rennen in Dubai
in die neue Saison. Diesmal ist es ein Quintett, das um einen Spitzenplatz
kämpft: Neben Teameigner Lukas Lichtner-Hoyer werden noch Ryan Sharp (SCO),
Alex Müller (D), Thomas Gruber und Vitus Eckert im Einsatz sein. Gefahren
wird mit einem Porsche 997. Jenem Auto, mit dem sich Gruber 2008 den Sieg in der
Endurance-Wertung des Porsche Sportscup holte. Der Countdown in den Emiraten
beginnt am Donnerstag (8. Jänner) mit dem freien Training und dem Qualifying,
das Rennen wird am Freitag (9. Jänner) um 14 Uhr (Ortszeit) gestartet.
Lukas Lichtner-Hoyer: „Wir gehen optimistisch nach Dubai. Ich glaube, wir
sind gut aufgestellt. Bleiben wir von größeren Zwischenfällen verschont,
sollte am Ende ein Platz unter den ersten fünf möglich sein. Im besten Fall
ist auch ein Platz auf dem Podium drin.“
Wie geht es dann mit Jetalliance Racing weiter?
In den letzten Wochen hat man sich im JAR-Headquarter in Oeynhausen intensiv
beraten – die ersten Entscheidungen sind jetzt gefallen:
- Jetalliance Racing wird 2009 nicht an der FIA-GT-Meisterschaft teilnehmen, die Option einer Vertragsverlängerung mit Karl Wendlinger wurde deshalb auch nicht wahrgenommen.
- Jetalliance Racing wird mit zwei neuen Porsche 997 Cup in der neu ins Leben gerufenen Porsche Challenge an den Start gehen. Diese Serie wird nach dem Reglement des Carrera Cups an sechs Rennwochenenden im Rahmen des Porsche Sportscup durchgeführt. Pilotiert werden die Autos von Lukas Lichtner-Hoyer und Thomas Gruber.
- Jetalliance Racing hat zusätzlich zwei Autos für die „Sportscup Endurance“ (ebenfalls im Rahmen des Porsche Sportscup) genannt. Auch für diese, jeweils über zwei Stunden führenden Rennen stehen die Paarungen fest: Ein Auto wird von Lichtner-Hoyer und Gruber, eines von Eckert und dem Star-Architekten Alexander Serda gefahren.
- Geplant sind auch Teilnahmen an Langstreckenrennen wie den 24h von Spa und den 12h von Budapest. Weiters bemüht sich JAR um einen Startplatz bei den 24h von Le Mans.
Lukas Lichtner-Hoyer: „2009 ist für uns ein Übergangsjahr. Die FIA-GT
– 2010 kommt ein neues Reglement – ist für uns im heurigen Jahr daher nicht
interessant, weil auch zu teuer. Da macht es einfach keinen Sinn, in einer Zeit
der weltweiten Rezession noch einmal so große Investitionen zu tätigen.
Bis März sondieren wir aber weiter den Markt und können uns weitere
Engagements – auch in zusätzlichen Profibewerben - durchaus noch vorstellen.“