
Die 24 Stunden von Le Mans – ein Event, dass keinen kalt lässt. Das wahrscheinlich
weltweit härteste und schwerste Langstreckenrennen schrieb in seiner Geschichte
viele Triumphe, Tragödien und Dramen. Und wenn am kommenden Samstag (13. Juni) der
Startschuss zur 77. Auflage fällt, ist es – zumindest aus österreichischer Sicht –
um eine Geschichte reicher. Denn erstmals seit 1972! steht mit Jetalliance Racing
wieder ein Rot-weiß-rotes Team am Start! Lukas Lichtner-Hoyer, Alex Müller und
Thomas Gruber werden mit dem Jetalliance Aston Martin DBR9 versuchen, sich in der
GT1-Klasse bestmöglich zu verkaufen.
Nach drei Monaten Vorbereitung und einer gelungenen Generalprobe in Spa naht der
„Tag der Wahrheit“. Teameigner Lukas Lichtner-Hoyer: „Wir haben wirklich versucht,
nichts dem Zufall zu überlassen. Von der Logistik über die Mechanik bis hin zu uns
Piloten, die ein hartes Fitness-Programm hinter sich haben. Jetzt hoffe ich, dass
wir mit 24 Unfall-und Defekt-freien Stunden dafür belohnt werden. Gelingt das,
mache ich mir um die Platzierung keine Sorgen. Denn dann wären wir in unserer
Klasse weit vorne.“ Die größte Konkurrenz kommt aus dem Hause Corvette – das weiß
auch der Deutsche Alex Müller: „Das ist der letzte, ganz große Auftritt dieses
Autos. Insgesamt sind vier am Start, zwei davon reine Werksautos. Die werden
ein harter Brocken. Klar müssen wir versuchen, die 24 Stunden tunlichst unbeschadet
zu überstehen. Andererseits werden wir auch ein wenig pushen müssen, um sie
schlagen zu können. Da ist der Grad sehr schmal. Entscheidend wird die Taktik sein.“
Gestartet wurde das „Projekt Le Mans“ bereits am Freitag – da machte sich der
Jetalliance-Convoi nach Frankreich auf. Am Dienstag steht dann die Abnahme, am
Mittwoch das freie Training, und am Donnerstag das Qualifying auf dem Programm.
Sportlich ist am Freitag Ruhetag – da geht es in die Stadt zur traditionellen
Fahrerparade, Autogrammstunden etc. Und am Samstag ab 15 Uhr geht’s dann richtig
los. Der logistische Aufwand ist jedenfalls riesengroß: Rund 30 Teammitglieder
sind vor Ort, am Samstag kommen noch cirka 50 VIP-Gäste und Fans dazu. Sie
werden mit einer eigens von der AUA gecharterten Maschine direkt nach Le Mans
gebracht. Für die Fan-Reise gibt es noch einige Tickets. Anmeldung und Infos
unter lemans@jetalliance.at
Le Mans ist für Jetalliance Racing aber auch eine Reise ins Ungewisse – für alle
drei Piloten ist es die Premiere – und die Erfüllung eines Jugendtraums. Lukas
Lichtner-Hoyer: „Wir waren immer schon begeisterte Motorsport-Fans. Und als ich
aktiv damit begann, wusste ich – einmal muss ich in Le Mans fahren. Dieses Ziel
habe ich erreicht. Stufe 2 ist, die Zielflagge zu sehen. Und was dann kommt, ist
das berühmte Sahne-Häubchen!“ Kurzum: Ein Podiumsplatz – und die neue, große
Liebe Jetalliance Racing mit Le Mans wäre perfekt...