
Das erste Qualifying für die 77. Auflage der 24h von Le Mans ist vorüber – und
beim österreichischen Team Jetalliance Racing herrscht Zufriedenheit: Alex Müller
erzielte auf dem Jetalliance Aston Martin DBR9 mit 3:56.126 Minuten die
drittschnellste Marke in der GT1-Klasse. In Front die beiden Werks-Corvette mit
Jan Magnussen und Olivier Beretta. Davor probten Teameigner Lukas Lichtner-Hoyer und Thomas Gruber mit „longruns“
für das morgige Rennen.
Heute steht noch das Nacht-Qualifying auf dem Programm. Erfahrungsgemäß sollte es
da aber keine Zeitverbesserungen mehr geben. Hieße – Jetalliance Racing nimmt den
24h-Klassiker morgen vom dritten GT1-Startplatz aus in Angriff. Teameigner Lukas
Lichtner-Hoyer: „Wir sind beim gestrigen freien Training durch die wohl härteste
Schule gegangen. Erstmals in Le Mans – und dann gleich Regen. Aber das war eine
gute Vorbereitung. Nach dem Nacht-Qualifying bekommt unser Aston Martin noch
einen neuen Motor – dann kann’s losgehen, wir freuen uns alle sehr auf das Rennen.“
Thomas Gruber: „Die schnelle Runde von Alex war sehr gut, jetzt versuchen wir
noch, ob es möglich ist, auch Triple-Stints zu fahren. Im Moment läuft alles gut,
unsere Performance wird immer besser.“
Alex Müller stellte im ersten Qualifying den Jetalliance Aston Martin DBR9 in
der GT1-Klasse auf Platz 3 - daran änderte sich im Nacht-Qualifying erwartungsgemäß
nichts mehr. Somit geht das Trio Lukas Lichtner-Hoyer, Thomas Gruber und Alex
Müller morgen von Position 3 in die "24 Stunden"! Lukas Lichtner-Hoyer: "Wir haben
im Nacht-Qualifying noch einiges getestet und dabei wichtige Erkenntnisse gewonnen.
Speziell, was die Taktik betrifft. Wir gehen jedenfalls sehr zuversichtlich in das
Rennen. Wir sind seit 1972 das erste österreichische Team in Le Mans. Das ist
irgendwie auch eine Verpflichtung. Deshalb werden wir auch alles daran setzen, das
Ziel zu erreichen."
Dafür bekommt die Truppe morgen auch große Unterstützung: Rund 60 "Daumendrücker"
reisen Samstag Früh nach Frankreich! Heute ist in Le Mans Ruhetag - auf dem
Programm steht die traditionelle Fahrer-Präsentation in der Stadt.