
Zweimal mit seinem Team Jetalliance Racing, einmal als Gastpilot beim tschechischen
Spitzenteam Charouz Racing – für Lukas Lichtner-Hoyer geht die bisher so
erfolgreiche Saison mit geplanten drei Langstreckenrennen zu Ende. Den Anfang macht
das 12-Stunden-Rennen in Budapest (9., 10. Oktober), wo Lichtner-Hoyer gemeinsam
mit Ryan Sharp und Vitus Eckert den Porsche 997 GT3 Cup einsetzen wird und auf ein
ähnlich gutes Ergebnis wie im letzten Jahr, einen Podiumsplatz, hofft.
Weiter geht es dann in Tschechien, wo eine Woche später (17. Oktober) der über
sechs Stunden führende „Epilog“ auf dem Programm steht. Bei diesem Traditions-Event
wird Lukas als Gaststarter beim bereits feststehenden tschechischen Meisterteam
Charouz Racing im Einsatz sein. Gefahren wird auf einem Ex-DTM-Mercedes, seine
Partner sind sehr prominent: Miguel Ramos, Peter Kox und Lokalmatador Jarek Janis.
Lichtner-Hoyer hat an dieses Rennen gute Erinnerungen: 2006 schaffte er mit Karl
Wendlinger Platz 2 in seiner Klasse.
Zum Abschluss gibt es dann noch einen Start bei der VdeV Endurance in Magny Cours
(24. Oktober). Bei diesem 6-Stunden-Bewerb wird Lichtner-Hoyer wieder mit Vitus
Eckert den Jetalliance Porsche 997 GT3 Cup pilotieren.
Lukas Lichtner-Hoyer: „Wir sind heuer bei vielen Langstrecken-Rennen, die wir
gefahren sind, auch auf dem Podium gestanden. Wobei Le Mans natürlich der
unvergessliche Höhepunkt war. Wäre sehr schön, könnten wir diese Serie auch bei
diesen kommenden Rennen fortsetzen. Wobei ich glaube, dass in Brünn mit etwas
Fortune auch ein Gesamtsieg möglich ist.“ Auf die kommende Saison angesprochen,
legt sich Lichtner-Hoyer bereits fest: „Wenn wir über Profi-Motorsport reden
wollen, muss sich erst die wirtschaftliche Lage grundlegend ändern. Status quo
ist, dass die Wirtschaftskrise auch in unserer Unternehmensgruppe zu spüren ist.
Deshalb gilt meine vollste Konzentration Jetalliance – da bleibt für Motorsport
nur wenig Spielraum. Wenn es zeitlich möglich sein wird, will ich 2010 einige
ausgesuchte Rennen mit privatem Engagement – wie schon 2009 - bestreiten. Man
muss jetzt aber einmal abwarten, wie sich der Europäische Motorsport in Zeiten
der Krise überhaupt entwickelt.“