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6 Stunden Rennen Magny Cours 2009

Jetalliance Racing erneut im Pech! Wie schon zuletzt beim 12h-Rennen in Budapest verhinderte der Defektteufel auch heute beim zur VdeV Endurance zählenden 6-Stunden-Rennen in Magny Cours einen möglichen Sieg. Deshalb blieb für Lukas Lichtner-Hoyer, Thomas Gruber und Vitus Eckert trotz guter Performance am Ende „nur“ Gesamtrang 10 und Rang vier in der Klasse. Begonnen hat das Wochenende sehr gut: Lukas Lichtner-Hoyer erreichte mit dem Jetalliance Porsche 997 GT3 Cup am Samstag im Qualifying die viertbeste Gesamtzeit, war zudem absolut Schnellster seiner Klasse.

Auch im Rennen zeigte der Teameigner eine starke Vorstellung: Als Vierter mit Slicks gestartet, kam er mit der noch nassen Piste bestens zurecht, holte kontinuierlich auf, ging in Führung, und baute diese auf eine Runde aus! Nach über zwei Stunden Fahrzeit übergab er das Steuer an Thomas Gruber – der hatte dann viel Pech, musste gleich zweimal an die Box... Der Grund: Zweimal hintereinander löste sich eine Schraube der Bremsscheibe. Dies hatte zur Folge, dass ein Rad locker wurde, und die Felge vom Bremssattel aufgeschnitten wurde. Deshalb musste bei einem Stopp auch die gesamte Radaufhängung gewechselt werden – Zeitverlust 10 Runden! Das war in der Folge natürlich nicht mehr auf zu holen – am Ende ging die Jetalliance-Truppe als Zehnter Gesamt und als Vierter in der Klasse durchs Ziel.

Lukas Lichtner-Hoyer: „Schade, ähnlich wie in Budapest hat uns der Defektteufel auch heute um einen möglichen Sieg gebracht. Dennoch sind wir durchaus zufrieden. Denn das Rennen hat gezeigt, dass unsere Performance sehr gut ist. Dazu war es eine gute Vorbereitung für das 24h-Rennen im Jänner in Dubai. Mit meiner eigenen Leistung bin ich natürlich total happy. Speziell der erste Stint mit Slicks auf nasser Fahrbahn war super – da war ich richtig schnell.“